Eine besondere Reise
Von Japan nach Bellikon
Ursprünglich stammt die Wagyu-Rasse aus Japan. Bekannt für ihre aussergewöhnliche Marmorierung, ihre Ruhe und eine Fleischqualität, die weltweit ihresgleichen sucht.Doch genau hier beginnt für uns nicht der Mythos, sondern die Verantwortung. Denn echtes Wagyu entsteht nicht einfach durch eine Rassebezeichnung. Es entsteht durch Zeit, Haltung und Konsequenz.
„Wagyu“ bedeutet auf Japanisch ganz einfach:
„Wa“ = Japan und „Gyu“ = Rind.
Doch hinter diesem schlichten Namen steckt eine der exklusivsten Fleischrassen der Welt.
Am Hubihof wächst unser Wagyu nicht unter Hochglanzbedingungen auf, sondern dort, wo gutes Fleisch wirklich entsteht. Auf der Weide, im modernen und tiergerechten Stall und mit viel Ruhe und viel Zeit.
Denn Wagyu entwickelt sein volles Potenzial langsam – Muskel für Muskel, Fettader für Fettader.
Genau diese feine Fettmarmorierung macht das Fleisch später so besonders. In der Fachwelt spricht man dabei vom sogenannten BMS (Beef Marbling Score), einer Bewertung der feinen Fettäderchen im Fleisch. Je ausgeprägter und gleichmässiger diese Marmorierung ist, desto zarter, saftiger und aromatischer wird das Fleisch. Und genau darin liegt die Besonderheit von Wagyu. Das Fett liegt nicht einfach aussen am Stück, sondern fein verteilt direkt im Muskel, dadurch entsteht diese fast schon butterweiche Textur und der intensive, elegante Geschmack, für den Wagyu weltweit bekannt ist.
Warum Wagyu anders schmeckt
Wagyu ist kein Fleisch für nebenbei, es ist Fleisch, das langsamer gegessen wird.
Auch beim Wagyu denken wir nose-to-tail, denn Respekt endet für uns nicht beim Filet. Von exklusiven Cuts bis zu besonderen Spezialitäten nutzen wir das Tier bewusst und vollständig – mit echter Wertschätzung für das Produkt.
Das, was am Ende bleibt: Wagyu ist nicht laut, es muss niemandem etwas beweisen. Es liegt einfach auf dem Teller und macht den Rest selbst.
Die feine Fettmarmorierung schmilzt praktisch auf der Zunge, der Geschmack bleibt länger und plötzlich versteht man, warum Menschen dafür um die halbe Welt reisen.
Oder eben nach Bellikon.
Einfacher gesagt
Fleisch, das nicht nur gegessen wird – sondern in Erinnerung bleibt.